Neues zu Cluss

Neues zur Franklin School in Washington D.C.

Nach Jahren unklarer Zukunftsperspektive ist eine Lösung für den Erhalt und die Nutzung der Franklin School gefunden: sie soll Museum und Kunstschule werden. Übersicht

Der Adolf-Cluss-Podcast

Adolf Cluss und die Kommunisten. Aus dem Briefwechsel mit Marx, Engels und den anderen. 1850-1859

Der Zimmermanngeselle und spätere Architekt Adolf Cluss aus Heilbronn (1825-1905) schloss sich schon 1846/47 der frühen kommunistischen Bewegung an, war 1848 in Mainz aktiver Teilnehmer an der Revolution und wanderte im September 1848 in die USA aus. Seit 1850 war Cluss der wichtigste Vertreter der Kommunistischen Partei in Nordamerika. Jahre später gründete er in Washington D.C. ein Architekturbüro und wurde zum damals bedeutendsten Architekten der Stadt.

Eineinhalb Jahre nach seiner Ankunft in USA nahm Adolf Cluss wieder Kontakt mit seinen Genossen aus der Zeit des Kommunistischen Bundes auf. In den folgenden Jahren entspann sich ein intensiver Briefwechsel mit politischen Debatten, blumigen Berichten über das Alltagsleben und Klatsch und Tratsch über die Emigrantenszene in Washington und London.

Mitwirkende:

Bernhard Hackmann spricht Adolf Cluss

Felix Würgler spricht Karl Marx, Friedrich Engels und Joseph Weydemeyer

Katrin Becker spricht Jenny Marx und die Einleitungstexte

Koordination: Dr. Martina Michelsen

Idee und Textauswahl: Peter Wanner

Name:Beschreibung:
30 Erklärungsversuche Noch Jahre später wird das Ausscheiden von Adolf Cluss thematisiert. Weydemeyer führt es auf die Spießernatur des Heilbronners zurück.
29 Der letzte KontaktIm Juli 1857 starb in Heilbronn der Vater von Adolf Cluss. Cluss reiste im Frühjahr des Folgejahres erstmals seit seiner Auswanderung wieder nach Europa, um in Heilbronn die Erbangelegenheiten zu regeln.
28 "Von Cluss seit Monaten nichts gehört"Adolf Cluss hat mit der kommunistischen Bewegung gebrochen - ohne Erklärung, durch Abbruch der Korrespondenz. Marx und Engels reagieren bitter.
27 Cluss macht sich rarMit dem Ende der "Reform" scheint sich auch Cluss von der Arbeiterbewegung verabschiedet zu haben; es folgen nur noch seltene Lebenszeichen aus Washington, während sich in England Marx und Engels darüber den Kopf zerbrechen.
26 Das Ende der "Reform"Mitte April 1854 kann sich Adolf Cluss noch über das neue Format der "Reform" lustig machen, schon 14 Tage später hat sie ihr Erscheinen eingestellt.
25 Washingtoner PlaudereienDie Briefe von Cluss nach London beginnen im Verlauf des Jahres 1853 seltener zu werden. Aber sie enthalten neben der politischen Korrespondenz immer noch kleine Anekdoten.
24 Besuch hat sich angekündigtDie große Reise hat die Barmittel von Cluss aufgebraucht, so dass er wenig erfreut scheint, als von London aus die Emigration von Wilhelm Wolff nach Amerika angekündigt wird.
23 Cluss auf ReisenIm Sommer 1853 berichtet Cluss von einer längeren Reise durch den Nordwesten der USA.
22 Washington-New York-WashingtonDie Mitarbeit an der "Reform" erforderte häufige und anstrengende Reisen von Washington ins fast 400 km entfernte New York.
21 "Die Reform"Seit Anfang 1853 schrieben Adolf Cluss und Josef Weydemeyer Artikel für die in New York erscheindende Zeitschrift "Die Reform", das Organ des Amerikanischen Arbeiterbundes. Sie hofften, auf diese Weise den marxistischen Einfluss auf die Arbeiterbewegung zu erhöhen.
20 Cluss analysiert die politische Lage in den USAIm Laufe des Jahres 1853 entfernt sich Adolf Cluss gedanklich von Marx und den anderen kommunistischen Genossen. Er erkennt, dass sich die Situation in den USA grundlegend von der in Europa unterscheidet.
19 Die Mühen der EbeneOft ist der Unterton der Korrespondenz gereizt - gegenseitige Vorwürfe über zu seltenes Schreiben sind ebenso häufig wie die Klage über ausbleibende Erfolge im Aufbau der Kommunistischen Bewegung.
18 Emigrantenpolitik in WashingtonCluss macht sich immer wieder lustig über die Einwanderer und ihre Anstrengungen, Fuß zu fassen in der Neuen Welt.
17 Vater und SohnMit seinem Vater hat sich Adolf Cluss bis zu dessen Tod 1857 nicht verstanden.
16 "Übercompletter Überfluß an Geldmangel"Die fortgesetzte Geldnot auf beiden Seiten des Atlantiks zieht sich als roter Faden durch die Briefe.
15 Karl und Jenny MarxIn etlichen Briefen betonen Karl Marx und seine Frau Jenny, wie wichtig für sie die Briefe aus USA sind.
14 Ein LebenslaufIm Sommer 1852 schrieb Adolf Cluss als Antwort auf einen publizistischen Angriff eine Parodie seines Lebenslaufs.
13 Die bürgerliche VersuchungAdolf Cluss steht seinen amerikanischen Mitbürgern sehr kritisch gegenüber - der Emigrant spricht einerseits verächtlich von "Emigrationslumpenpack", macht sich aber gleichzeitig über das Streben der deutschstämmigen Arbeiter nach Bürgerlichkeit lustig.
12 "... und schreibe daher jezt kurz"Die Lektüre der umfangreichen Korrespondenz zwischen Adolf Cluss und seinen Gesinnungsgenossen verdeutlicht immer wieder, dass die Briefe die intensiven persönlichen Gespräche ersetzen mussten.
11 Es ist heiß in WashingtonAdolf Cluss schätzte in den Anfangsjahren das Leben in der amerikanischen Hauptstadt nicht; vor allem an die Sommerhitze konnte er sich nur schwer gewöhnen.
10 "Mein lumpiges Nest Washington"Das Leben in der noch kleinen amerikanischen Hauptstadt entsprach nicht den Vorstellungen von Adolf Cluss. Er beschwert sich über seine knappe Kasse ebenso wie über die allgemeinen Zustände.
9 Drei Tage im April 1852Drei Beispiele zeigen die Vielfalt der Themen in der Korrespondenz von Adolf Cluss.
8 Das Unglück mit der WäscheleineViele Briefe von Adolf Cluss berichten vom Alltag in Washington; wichtiger Teil des (deutschen) Emigrantenalltags sind die Bierkneipen.
7 Cluss und das NationalmuseumSeine Karriere als Architekt begann für Adolf Cluss erst richtig, als er 1865 mit dem Wiederaufbau des durch ein Feuer zerstörten Hauptgebäudes der Smithsonian Institution in Washington beauftragt wurde.
6 Cluss braucht GeldAdolf Cluss stammt aus einer wohlhabenden Heilbronner Familie. Cluss versuchte immer wieder, von seinem Vater Geld zu bekommen.
5 Ein Fresco Painter aus HeilbronnImmer wieder begegnet Adolf Cluss alten Bekannten aus Heilbronn. Zu ihnen gehört auch der 4 Jahre jüngere Franz Arnold, der „Frescopainter aus Heilbronn“.
4 Gemeinsam gegen KinkelKarl Marx hatte klare Feindbilder, zu denen auch der „kleinbürgerliche Demokrat“ Gottfried Kinkel gehörte.
3 Karl Marx organisiert seine LeuteIm ersten bekannten Brief von Marx an Adolf Cluss kündigt er die Ankunft von Joseph Weydemeyer in New York an.
2 Die ersten Jahre in AmerikaEs verging mehr als ein Jahr, bis sich Adolf Cluss wieder bei den kommunistischen Freunden in Europa meldete - wieder bei Wilhelm Wolf in der Schweiz.
Adolf Cluss stellt sich vorEineinhalb Jahre nach seiner Ankunft in den USA nahm Adolf Cluss wieder Kontakt mit seinen Genossen aus der Zeit des Kommunistischen Bundes auf. Der erste Brief ging an Wilhelm Wolff - Deckname Lupus.

 

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